Weihnachten - Franziskus -Aus der Reihe tanzen das erscheint ein komisches Arangement zu sein.Es überrascht - aber lass dich überraschen. Da geht es um Franziskus von Assisi-ein Mann der wirklich aus der Reihe tanzte - Das geht es um Jesus, der aus der Reihe tanzte in seinen Ansichten, in seiner Zeit und da geht es um Micht und Dich (um Uns) on wir  aus der Reihe tanzen wollen oder können oder Angst haben vor Konsequenzen... Das möchten wir anhand von Gestaltungselementen darstellen 



Franziskus

Franziskus – Heiliger?  Narr? Auswurf der Gesellschaft? Hippie der Kirche? Gammler? Der erste Grüne der Kath. Kirche, wie ihn ein evangelischer Kollege einmal nannte. All das verkörperte dieser Mann aus Assisi in Italien Eine schillernde Persönlichkeit, aber auch eine an der sich ein junger Mensch in Beispiel nehmen kann. Und nicht nur ein junger. Man muss einfach.  Das ist der Heilige mit dem er sich gerne identifiziert, der ihm in seinen Lebensvorstellungen nahekommen kann. Damit ist nicht gesagt, dass sich junge Menschen vorstellen können den Weg eines Franziskus bis zum Ende zu gehen, aber man findet sich in verschieden Stationen seines Lebens wieder.

Lebensbild Franziskus

Franziskus, ein reicher Kaufmannssohn, verwöhnt von seinen Eltern, verbrachte eine ausgelassene Jugend im Kreise seiner Freunde. Dem Lebensideal des Ritters folgend, zieht er in den Krieg zwischen Assisi und Perugia.Er wird gefangen genommen und erkrankt schwer. Während dieser Zeit wachsen in ihm Zweifel nach dem wahren Sinn des Lebens. Er wird nachdenklich, er der früher das große Wort bei den Freunden führte. Der Lustige zieht sich aus seiner Vaterstadt zurück zum Gebet und kommt zur Kirche St. Damiano

Eines Tages vernimmt er in einer kleinen zerfallenen Kirche im Gebet eine Stimme: „Franziskus, geh und stelle mein Haus wieder her, – das – wie du siehst – ganz verfallen ist!“ Dieses Wort trifft ihn ins Herz und beschäftigt ihn fortwährend. So beginnt er das Kirchlein wieder aufzubauen. Während dieses Prozesses der äußeren Wiederherstellung und des inneren Suchens nach Lebenserfüllung, erschließt sich Franziskus der eigentliche Sinn der Kreuzesbotschaft. Er verlässt sein etabliertes Leben und alle damit verbundenen Sicherheiten. Von allen seinen Reichtümern tritt er zurück vor dem Bischof von Assisi. Auf dem Marktplatz zieht er seine Kleidung aus und gibt sie dem Vater zurück.

Er verzichtet auf Erbe und Karriere und wird freiwillig zum Bettler. In Armut und ohne Eigentum möchte er leben, in Solidarität mit den Ausgegrenzten seiner Zeit.  Er macht Ernst. Nimmt das Evangelium wörtlich. Verlässt Vater und gerät in die Mühlen der Gesellschaft und der Kirche.  Er ist aus der vorgegebenen Reihe getanzt.

Mutter, hilft den Armen, lebt mit ihnen, bettelt mit ihnen. Aus seiner Gottverbundenheit wächst eine Hinwendung zu allen Geschöpfen. Jede Kreatur nennt er Bruder oder Schwester.  Er gründet mit Gefährten seinen Orden, muss aber bis nach Rom Pilgern, um ihn vom Papst anerkennen zu lassen

Aus seiner Gottverbundenheit folgte seine Hinwendung zu allen Geschöpfen: Jede Kreatur nannte er Bruder oder Schwester, den Vögelnpredigte er, und in seinem „Sonnengesang“ verband er in einzigartiger Weise die Schöpfung mit dem Lob Gottes. Häufig zog er sich zum Gebet in die Einsamkeit zurück, so dass Thomas von Celano, der die erste Franziskusbiografie verfasste und den Heiligen persönlich gekannt hatte, über ihn schreiben konnte: „Er war nicht so sehr Beter, als vielmehr selbst Gebet geworden.“ Als solcher empfing Franziskus 1224 auf dem Berg La Verna (Toskana) die Wundmale Christi, die er bis zu seinem Tod an seinen Händen, Füßen und seiner Seite behielt. Er starb 1226 neben der Portiunkula-Kapelle und wurde zunächst in der kleinen Kirche San Giorgio in Assisi beigesetzt. 1230 erfolgte die Übertragung seiner Gebeine in die teilweise bereits fertig gestellte Basilika San Francesco.

 

Aus den Unterrichtsgesprächen entwickelten sich folgende Punkte für eine Gestaltung „Weihnachten“

1.     Er verzichtet auf Reichtum – Sucht das Leben

2.     Er tanzte aus der Reihe- wurde verlacht und verachtet

3.     Er liebte das Leben- Er liebte die Armen und Kranken

4.     Er eiferte Jesus nach- Im Worten und Taten

5.     Er war ein Freund der Natur- ein Wächter allen Lebens

 

AusgangsSituation ist das Leben des Hl. Franziskus. Ein Leben, das stellvertretend für viele andere menschliche Situationen des „AUS DER REIHE TANZENS“ stehen

Franziskus erlebte .         Unmenschlichkeit

                                    Zerstörung der Natur

Geld und unermesslichen Reichtum

Macht (aus Staat Familie und Kirche)

Bis zu einem gewissen Alter wuchs r in der Gesellschaft Assisis auf und lebte das Leben der Menschen mit. Er spielte, trank und gehörte zu den Anführern der reichen Clique der Jugendlichen.

Nach seiner schweren Erkrankung und Verwundung (Heimkehr nach Assisi) ändert sich sein Leben. Er wird emotionaler, betrachtet schon Kleinigkeit als etwas Besonderes, Tiere, Vögel, Natur. Er wird zum Einzelgänger. Er lässt sein altes Leben hinter sich.

„Provozierend arm“ wurde er, tanzte aus der Reihe der gesellschaftlichen Normen, wurde verspottet, vom Vater geächtet, misstrauisch von der Kirche beobachtet. Gejagt und hetzt von der Meute

Er setzt sich durch mit seinen ersten Gefährten:

Menschlichkeit (Hilfe und Versorgung der Aussätzigen

Freunde (die Armen von Assisi

Armut,           (als er starb, ließ er sich nackt auf die Erde legen.

    Er wollte in völliger Armut vor Gott treten)

Natur             liebte er, er predigte Vögeln und Fischen

Menschen    betrachtete er mit Liebe und Hilfsbereitschaft

 

In der Gestaltung zeigen sich die Pole seines Lebens.   

Rangordnung der Entwicklung von Reich – Arm / vom Plus zum Minus seines Lebens

Es ist offenbar       FRANZISKUS TANZT AUS DER REIHE“



In seinem Glauben und der Nachfolge Jesu, denn er glaubte fest an ihn und sein Evangelium  

JESUS TANZTE AUS DER REIHE

 

Jesus, der in seinem Leben aus der Reihe tanzte war der Anstoß für Franziskus. Wo erfüllte Jesus nicht die Erwartungen – seiner Zeit und von Uns

Bibelstellen machen das deutlich:

Armut –                    Stall statt Palast

Lukas

Es geschah aber, als sie dort waren, dass sich die Tage erfüllten, dass sie gebären sollte, 7und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn in der Herberge war kein Platz für sie

Matthäus

Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem 2 und erkundigten sich: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierhergekommen,[2] um ihm die Ehre zu erweisen.«

Liebe -                       Hass in der Gesellschaft von Israel

                                    Schriftgelehrte und Zeloten, Römer, Aufständische

Hinwendung und Heilung von Kranken

Zöllner und Sünder- statt Pharisäer und Schriftgelehrte

Sie arbeiteten im Auftrag der                Theologische Auseinandersetzung

Römer, die das Land besetzt hielten

Prostituierte

 

 

Diese Liste lässt sich noch ergänzen. Sein Verhältnis zu den Frauen, der Familie, der Aposteln und Jüngern.

Die Gesellschaft, die Macht lässt ihn nicht weiter tanzen, er wird verfolgt, verspottet, gefangen genommen, gedemütigt und hingerichtet mit Mördern

Aber sein Tanz endet nicht

ER TANZT AUS DER REIHE ---STEHT AUF VOM TOD

Hier liegt der Sinn des Weihnachtsfestes – Beginn des Tanzes. Beginn eines Lebens. Ein Fest ohne das Ostern, Karfreitag und Pfingsten nicht zu verstehen ist. Die Verbindung Weihnachten und Ostern zeigt die innere Aussage unseres Glaubens und macht den Gehalt von Weihnachten deutlich.